Zehnkampfweltrekord - Ein bewegter Wolfgang Ritte

07.06.2014 08:00

Nach seinem riesigen Erfolg im Zehnkampf analysiert Wolfgang Ritte (Foto privat), wie es zu seinem Weltrekord gekommen ist. Viele seiner Sportfreunde hätten ihn nach seinen vier Siegen bei den Deutschen Meisterschaften in Mönchengladbach im vergangenen Jahr ermuntert, einen Zehnkampf zu versuchen. Nach der vergangenen Hallensaison mit mehreren Weltrekorden im Stabhochsprung, 3 DM-Titeln in Erfurt und insbesondere mit dem Deutschen Rekord im Weitsprung von 5,76 m bei der Weltmeisterschaft in Budapest habe er sich, der  Stabhochspringer,  entschieden,  sich etwas mehr mit den 9 anderen Disziplinen zu beschäftigen. Sein Ziel sei gewesen, in Stendal beim Hanse-Cup zu versuchen, den phantastischen Zehnkampf-Weltrekord von Rolf Geese anzugreifen. Stark unterstützt worden sei er u. A. von dem Wurftrainer Helmut Penert vom SC Bayer Uerdingen und natürlich auch von den Mitkämpfern, die ihn während des Zehnkampfes in Stendal immer wieder beraten und angefeuert hätten. Dirk Maximowitz habe ihm beim abschließenden 1500 m Lauf auf den Punkt genau die für den Weltrekord erforderliche Zeit vorgegeben. Viele entscheidende Techniktipps von Thomas Stevens, einer der Initiatoren dieses Meetings, hätten ein Übriges getan. Den Beratern und den Organisatoren von Stendal, die ausgezeichnete Wettkampfstätten zur Verfügung gestellt und eine tolle Atmosphäre geschafft hätten, seien die zum Teil nicht erwarteten Ergebnisse und letztlich der Weltrekord mit zu verdanken. Einen großen Anteil am Rekord schreibe er auch Dieter Massin zu, der ihm den entscheidenden Impuls zu seinem Experiment gegeben habe.

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