WMA Satzung 2015

23.09.2015 15:48

Die WMA-Generalversammlung beschloss am 13. August 2015 in Lyon eine neue Satzung. Sie legt den organisatorischen Rahmen und die Aufgaben der WMA fest. Als Basis diente die im Jahr  2013 in Porto Alegre, Brasilien, verabschiedete Satzung, die zu großen Teilen übernommen wurde. Allerdings vereinigen sich zukünftig die Aufgabenbereiche Stadia und Non-Stadia. Ergänzungen und Erweiterungen betreffen vor allem die Verweildauer und Aufgaben der Präsidiumsmitglieder. 

Der WMA Vorstand (Council) der vergangenen Legislaturperiode bestand aus den folgenden Mitgliedern (officers): President:  Stan Perkins, AUS;  Executive Vice President:  Margit Jungmann, GER;  Vice President, Stadia:  Serge Beckers, BEL;  Vice President Non-Stadia:  Giacomo Leone, ITA; Secretary   Winston Thomas, GBR;  Treasurer:  Jean Thomas, FRAU;  Women’s Representative:  Selma Turkkal, TUR; IAAF Representative:  César Moreno Bravo, MEX. Zukünftig werden die Aufgabenbereiche Stadia und Non-Stadia zusammengelegt, geführt vom Vizepräsidenten Wettkampf.

Die neue Satzung betrifft auch Margit Jungmann hinsichtlich ihrer Amtsdauer und ihren Aufgaben. Die Vorsitzende des Bundesausschusses Senioren beim DLV bekleidet im WMA-Präsidium das Amt der leitenden Vizepräsidentin (Executive Vice President) und ist damit Mitglied des WMA-Spitzenmanagements.

Executive Vice President

Amtsdauer

Margit Jungmann bekleidet das Amt seit 2013. Ende 2016 kann sie sich zum zweiten Mal auf der Generalversammlung der WMA in Perth für vier Jahre wählen lassen. Eine Verlängerung ist nicht möglich. Sie könnte sich nach aktueller Satzung um ein anderes Amt bemühen. Die Gesamtzeit der Wahrnehmung eines Amtes im Präsidium begrenzt sich auf 16 Jahre.

Aufgaben

Alte Satzung (§7.2, Seite 7)

1   Der Exekutiv‐Vizepräsident unterstützt den Präsidenten und vertritt ihn gegebenenfalls.

2   Wenn der Präsident, aus welchem Grund auch immer, seinen Amtspflichten nicht nachkommen kann, nimmt der Exekutiv‐Vizepräsident diese Pflichten bis zur nächsten Generalversammlung wahr.

3   Der Executiv‐Vizepräsident ist Vorsitzender des Komitees zur Beratung der Organisatoren von Meisterschaften in Angelegenheiten, die nicht die Wettkämpfe betreffen.

Die neue Satzung spezifiziert in § 6.5 das in der alten Satzung allgemein gefasste Aufgabengebiet. Freie Übersetzung einer Aufzählung in § 6.5:

 Zu den Verantwortlichkeiten des leitenden Vizepräsidenten gehören auch

 (i) die Unterstützung bei der Gestaltung von Verträgen und anderen Dokumenten,

 (ii) die Sicherstellung der Einhaltung  der Vertragsbestimmungen in den Organisations-Komitees der jeweiligen lokalen Landesverbände,

 (iii) die Führung von Verhandlungen und Vorgesprächen mit möglichen Bewerbern für WMA Meisterschaften hinsichtlich der Ausschreibung und Anforderungen an die Veranstalter und die Veranstaltungsorte,

 (iv) die Besprechung organisatorischer Angelegenheiten mit nicht-technischen Abteilungen

 (v) die Gewährleistung der Einrichtung und Verwendung des WMA-Athleten-Online-Registrierungssystems,

 (vi) die Gewährleistung der Umsetzung der Bestimmung des technischen Handbuchs (entry booklet) und des Athletenhandbuchs durch die lokale Wettkampforganisation nach vorgegebenen Vorlagen in Zusammenarbeit mit dem Vizepräsidenten Wettkampf,

(vii) Regelmäßige Treffen vor WMA-Meisterschaften mit den lokalen Organisationskomitees, um den ordnungsgemäßen Fortschritt in der Vorbereitung hinsichtlich der Organisation des Ereignisses („social activities „: Infrastruktur, Verwaltung, technische Anforderungen) zu gewährleisten,

(viii) die Sicherstellung der einwandfreien Organisation der Meisterschaften und der Durchführung von täglichen Team-Manager Meetings während der Meisterschaften,

 (ix) die gemeinsame Leitung der täglichen Team-Manager Meetings mit dem Vize-Präsidenten Wettkampf,

(x) die Sicherstellung der Erstellung kritischer nichttechnischer Organisations-Analysen nach WMA-Meisterschaften (zwecks Evaluation) ,

 (xi) die Gewährleistung der  Erstellung und Veröffentlichung von  WMA-Meisterschaftsergebnissen,

 (xii) die Gewährleistung der Herstellung und der Verteilung audiovisuellem Materials, das die Meisterschaften betrifft,

(xiii) die Sicherstellung der Überprüfung und die Genehmigung des WMA Handbuchs und des Handbuchs zur Generalversammlung und

(xiv) die Einladung von Treffen des Organisationsausschusses (Organisational Advisory Committee) (Ausschusses zur Beratung der Organisationskomitees) und die Festlegung der Tagesordnung.