Täglich wackeln Rekorde in den hohen Altersklassen

18.03.2014 17:57

Wird "Ruhestandssport" immer attraktiver? Ob der häufigen Rekordverbesserungen bei Menschen über 70 kann man vermuten, dass die Alten länger gesund bleiben und die Aussicht auf Rekorde überaus motivierend wirkt. Alterssport aus Gründen der Gesundheit, der Gesellschaft, der Freizeitgestaltung und der Urlaubszielentscheidung nimmt zu. Davon profitiert auch der Wettkampfsport.

Auffallend sind Verbesserungen von Rekorden, die bisher Deutsche gehalten hatten: So stellte während eines Siebenkampfes am 8./9.3. im mittleren Westen Bob Hewitt mit 4.09 m einen M80-Weltrekord im Weitsprung auf. Mit dieser Weite verbessert er die bisherige Rekordweite des Deutschen Hans Hoffmann aus dem Jahr 2006 um 4 cm. (hier die Ergebnisse).

In Boston stellte Irene Obera (W80) am 15.3. über 60m die alte Rekordmarke 11.31 der Deutschen Rosemarie Kreiskott aus dem Jahre 2011 mit sage und schreibe 10.37 in den Schatten. Die schnelle Frau stellte auch über 200m in 36,53 einen weitere Weltrekord und über 400m in 1:34.25 einen Amerikanischen Rekord auf. Es war kein Weltrekord, da eine Woche Emma Mazzengain Padua die neue Bestmarke 1:33.14 gesetzt hatte.

In das Schema passt der Hochsprungweltrekord von Rosemary Chrimes (W80)in London (siehe Bericht vom 14.03.2014), die mit übersprungenen 1.09 Christel Happ (1,08) entthronte.