Rekorde fordern heraus

11.03.2017 08:44

Deutsche Hallenmeisterschaften 2017 in Erfurt: Ingrid Meier (1947, LAC Quelle Fürth) auf den Weg zur Deutschen 60m-W70-Bestleistung  und bei der 200m-Siegerehrung mit Petra Zörner und Helga Glatzki (Fotos Alfred Hermes)

Irene Obera, W80 Star in USA, sagte anlässlich ihrer Wahl zur Weltseniorensportlerin des Jahres 2016: "Records are made to be broken and medals tarnished, but friendships are forever".  Rekorde sind dazu da, gebrochen zu werden, Medaillen verblassen aber (gute) Freundschaften sind für immer.

Zwei Bestleistungen gehen, zwei Bestleistungen kommen
Die Erfolgs- und Rekordserie von Ingrid Meier belegt beispielhaft, was Irene Obera ausdrücken wollte: Bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt verbesserte sie gleich zwei Deutsche Bestleistungen in der Altersklasse W70 über 60m und 200m. Ihre alten Bestleistungen über diese Strecken in W55 (8,53 und 28,16) hingegen musste sie an Katja Berend (SV Großhansdorf) abgeben (60m 8,51; 200m 27,95).

Ingrid Meier (W70, LAC Quelle Fürth)

  • 60 m  9,41 (alte Deutsche Bestleistung von Petra Zörner 9,63)   
  • 200 m   32,14 (alte Deutsche Bestleistung  von Petra Zörner 32,95)   
Die Bestleistungen hat Meier im direkten Vergleich mit ihrer Vorgängerin und besten Freundin Petra Zörner erstritten.

Mit ihren beiden Spitzenzeiten auf den Hallensprintstrecken führt Ingrid Meier nun die Deutsche Bestenliste in W60, W65 und W70 an.