Pamela Veith - World Masters 100K Ultra, Doha, Qatar

11.12.2014 08:15

Im Bericht auf der neuesten WMA-Seite über die 100-km-Weltmeisterschaften in Doha (Qatar) erfährt die Leserschaft einige Details von der Doppelmeisterschaft WMA und IAU (siehe frühere Berichte vom  20.11. und vom 26.11.). Zu erfahren ist, dass 40 Personen der Altersklasse ab 35 das Ziel erreicht haben und Jonas Buud (M40, Schweden) in 6:32:04 Std. und Joasia Zakrzewski (W35, GB/Nordirland) in 7:42:02 Std. schnellster Läufer und schnellster Läuferin dieser Gruppe waren. Aus deutscher Sicht hat Pamela Veith (W40) eine besondere Würdigung verdient, obwohl sie keinen Medaillenrang erreichte. Sie war mit 8:32:13 Std. schnellste Deutsche. Die Ergebnistabelle finden Sie hier. Sie lief als 22. Frau laut IAU-Wertung und als 5. der Altersklasse W40 der WMA-Wertung im Ziel ein. Auf Facebook schreibt Pamela Veith, ihr Computer (Uhr) habe exakt nach 8 Stunden den Geist aufgegeben. Sie fügt hinzu: „Mein Kopf jedoch war noch voll dabei und so hatte ich mir auch schon im Vorfeld ausgerechnet, dass ich zwischen 8h25 und 8h30 im Ziel sein werde. Das  war dann auch fast perfekt gerechnet. ... Also gut, dass man ein Hirn hat und sich nicht auf die Technik verlassen muss.“  Sie hat sich ihr Rennen klug eingeteilt und die Runden wie ein Uhrwerk gedreht. Im Gegensatz zu anderen, die später unter erheblichen Magenproblemen litten, hatte sie an den Stationen nur sehr mäßig Getränke zu sich genommen. Das Wasser sei kalt gereicht worden und sie glaube, dass zu viel Flüssigkeit auf einmal den Magen zu sehr aufblähe und zu Beschwerden führe.
Pamela Veith bestätigt eindrucksvoll die These des 1984 verstorbenen "Laufdoktors" Ernst van Aaken, dass Frauen für Ultrastecken großes Potential besitzen. Mehr über Pamela Veith: [#ihr Verein] [#ihre Homepage] [#ihre Seite auf Facebook]