Nachlese WMACi

02.04.2014 11:19

Margit Jungmann in ihrem ersten WMA-Großeinsatz

Ihre Feuertaufe hat sie bestanden, unsere Vizepräsidentin der WMA aus Deutschland Margit Jungmann. Offiziell trat sie als Delegierte der WMA auf. Ihre Teamleitung  als Vorsitzende des deutschen Bundesausschusses für Senioren übertrug sie an Gisela Stecher und damit in gute Hände.  

Gisela Stecher zeigte sich in technischen Fragen sehr kompetent und setzte sich „im Ring“ entschieden durch, wenn es um die Behebung oder zumindest Milderung von schwerwiegenden Unzulänglichkeiten ging. Beispiele unter vielen waren der Austausch von 400g- durch 500g-Speere für Seniorinnen ab W60 samt Stornierung des ersten Wurfs mit den zu leichten Geräten oder die Markierung von Wurfsektoren beim Hammer- und Gewichtwurf, die von den Veranstaltern wohl nicht für notwendig erachtet worden waren.

Margit Jungmann verlieh den Weltmeisterschaften durch Präsens und Ansprechbarkeit eine persönliche und freundliche Note. Maßgeblich war sie an der Organisation des zügigen Anmeldeverfahrens beteiligt, an der Gestaltung der stilvollen Eröffnungs- und Abschlussfeiern so wie an Vorbereitung der funktionierenden Infrastruktur.  Beispielsweise war ihr zu verdanken, dass der Einmarsch der Athleten nicht wie häufig zum Abschluss, sondern zu Beginn der Eröffnung erfolgte, so dass die Athleten selbst während der Veranstaltung im Mittelpunkt standen. Ihr positiver Einfluss auf die Organisatoren, ihre produktive Zusammenarbeit mit den WMA-Offiziellen und ihr Kontakt zu Delegationen künftiger Veranstalter  (Lyon, Daegue, ..) waren deutlich wahrnehmbar.