Medaillenflut für deutsche Teilnehmer bei der Spezialsport-WM in Ungarn

29.08.2015 23:00


Vom 21.08.-23.08.2015 fanden in Tata (HUN, Ungarn) die Weltmeisterschaften im LSW-WTC Spezialsport statt. Die Kürzel der teilnehmenden Nationen waren  AUT, CZ, GER, HUN, LIT, POL, SRB, UK. Die Ergebnisse der Meisterschaften finden Sie auf der WEW-Seite des LSW-Spzialsports [#LSW].

Wolfgang Kownatka (M75) war einer der Medaillengewinner aus der 50köpfigen Teilnehmerschar der Deutschen. Hier sein Bericht: 
"Die großen Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking überschatteten die kleinen Weltmeisterschaften der LSW-Spezialsportler in Tata (Ungarn), doch die Medaillenausbeute der deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer war ungleich größer. Speerorama, Shotorama, Schockorama, Ultra-Steinstoßen Igmander-Hammerwurf, Gewicht-Hochwurf und Schleuderball sind nur einige der insgesamt 15 Disziplinen des Spezialsports aus der Leicht- und Schwerathletik, dem Rasenkraftsport und dem Turnen. 
Lag es am besonders guten Wettkampfwetter, an der hervorragenden Organisation der ungarischen Gastgeber, an dem reizvollen Austragungsort oder an der ausgesprochen entspannten Harmonie? Wahrscheinlich spielte alles die entscheidende Rolle für das exzellente Abschneiden der 50 „Mann und Frau“ starken Mannschaft der deutschen Spezialsportler im ungarischen olympischen Trainingszentrum. Sie holten bei den XI. Weltmeisterschaften des LSW-Spezialsport und des World Throwers Club vom 21. bis 23. August in Tata in insgesamt 13 Disziplinen bei den Frauen sage und schreibe 59 Gold- 50 Silber- und 26 Bronzemedaillen. Bei den Männern waren 15 Wettbewerbe ausgeschrieben. Hier gab 47-mal Gold, 63-mal Silber und 37-mal Bronze in ebenfalls allen Altersklassen. Damit lag Deutschland bei der Endabrechnung in der inoffiziellen Nationenwertung vor den anderen acht Nationen. Auch wurden bei der inoffiziellen Mannschaftwertung in den einzelnen Disziplinen zahlreiche erste Plätze belegt. Wolfgang Kownatka hat die Fotos hinzugefügt, die Sie durch Anklicken vergrößern können. Das Foto oben zeigt einen Teil der deutschen Teilnehmer vor dem olympischen Trainingszentrum in Tata.
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Links sehen Sie Wolfgang Geyer (M70) und den Autor des Beitrags, Wolfgang Kownatka (M75), die im Speerorama und im Keulenwerfen durch zwei Silber- und eine Bronzemedaille zum guten Ergebnis der deutschen Mannschaft beitrugen. Das Foto rechts zeigt die starken Frauen aus der deutschen Mannschaft (Zur Vergrößerung bitte anklicken).