Interview mit dem Fünfkampfweltrekordler Thomas Stewens

28.09.2016 10:00

Aus Anlass des M50-Weltrekordes von Thomas Stewens im Fünfkampf am 10.09.2016 in Zella-Mehlis interviewte Ken Stone den neuen Rekordhalter per E-Mail. Das vollständige Interview finden Sie auf Masterstrack [#From cripple t o WR man ...]. Thomas Stewens war auf Nachfrage so freundlich, Ue30LA ein Foto vom Wettkampf in Zella-Mehlis zukommen zu lassen, das sein Sohn Konstantin aufgenommen hat. Die Abbildung zeigt einen Ausschnitt des Fotos. Es lässt sich als Symbol für den Sprung von Thomas Stewens zum Weltrekord und gleichzeitig in ein neues Lebensalter an seinem 50. Geburtstag interpretieren. Ue30LA berichte von dem Weltrekord: [#Weltrekord am Geburtstag] und [#DM Fünfkampf in Zella-Mehlis].

In der Antwort auf Ken Stones Fragen berichtet der in Dortelweil wohnende Bänker Thomas Stewens  dass er sich bereits als junger Mann für den Zehnkampf begeistert habe. Seine beste Punktzahl habe er mit 7669 Punkten in St. Louis erreicht. Das Schöne an der Altersklasseneinteilung sei, dass man sich pro Altersklassenwechsel neue Ziele setzen könne. Man habe Zeit, Verletzungen auszukurieren, ohne die Laufbahn als leistungsorientierter Sportler ad Acta zu legen.

So hatte er sich nach eine schweren Verletzung und langwieriger Reha-Maßnahmen im Jahr 2004 zur Teilnahme am Fünfkampf für die Hallen-WM in Stuttgart entschlossen. Nach einer Vorbereitungszeit von sechs Monaten wurde er M35-Weltmeister und erreichte sogar eine neue Weltbestleistung. Diese sei wohl später von seinem Freund Mattias Sunneborn übertroffen worden.

Eine weitere Verletzung am Knie habe ihn wiederum sportlich zurückgeworfen. Zwei Operationen und vier Jahre intensiver Reha-Maßnahmen waren die Folge. Heute fühle er sich wieder wohl, wie sein 5-Kampf-Weltrekord eindrucksvoll bestätigt. Nach vier Jahren verspüre auch er auch wieder Lust am Zehnkampf. Dieser Herausforderung möchte er sich 2017 in Stendal stellen. Die Vorbereitung zum Zehnkampf sei stets ein schmaler Pfad zwischen zu wenig und zu viel Training und werde mit zunehmendem Alter nicht einfacher.

Man darf gespannt sein, wie Thomas Stewens bei den Weltmeisterschaften in Perth ab Ende Oktober abschneidet. Ue30LA wird dabei sein.

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