Felix Hoppe dankt den Italienern

14.04.2016 08:26


Flughafen Weeze, 18. April, eine Woche nach Ende der Halleneuropameisterschaften in Ancona/Ita. Felix Hoppe (M85, VSV Grenzland Wegberg) wird von seinen Angehörigen in der Flughafenhalle in Empfang genommen. Flughafenpersonal hatte ihn im Rollstuhl vom Flugzeug abgeholt. Was war geschehen?

Am letzten Tag der Europameisterschaften sollte Felix Hoppe in der deutschen 4x200m-Staffel laufen. Ein hohes Ziele hatte sich die Staffel gesetzt: Weltrekord. Für Felix die Krönung der Meisterschaften, nachdem er bereits Silber über 60m und Bronze über 200m gewonnen hatte. Beim Einlaufen zwei Stunden vor dem Staffelstart wurde es Felix Hoppe übel. Herbeigerufene Sanitäter riefen einen Arzt, der ihn auf Grund seines Zustandes sofort in das Krankenhaus in Ancona einliefern ließ. Eine Woche Untersuchung, eine Woche Krankenhausaufenthalt, nicht der italienischen Sprache mächtig, Heimreise verpasst! Einzige Begleiterin, seine Lebensgefährtin Ingrid Junge. Was tun? Die Horrorszene entwickelte sich letztlich zum Guten, dank der Initiative von Ingrid, dank der Kompetenz der Ärzte, dank der Gastfreundschaft und herzlichen Hilfsbereitschaft des Krankenhauspersonals:

  • Ingrid konnte ein Quartier in Krankenhausnähe mieten,
  • die umfangreichen Untersuchung von Felix ergaben keine schlimmen Diagnosen,
  • es wurde eine Dolmetscherin zur regelmäßigen Verständigung bereitgestellt und
  • die Verwaltung buchte und organisierte den Rückflug unter fachkundiger Begleitung nach Deutschland.

Alles kostenlos. Vielen Dank Italien.