Dreh-und Angelpunkt „Gehen“

31.05.2015 07:30

Eine herrliche und sehr aussagekräftige Bildergalerie von den Geher-Europameisterschaften in Grosseto (ITA) präsentierte Udo Schaeffer am 26. Mai 2015 auf  https://udscha1950.tumblr.com/.

Drei Folgerungen lassen sich aus der kommentierten Bildserie und kritischen Bewertungen (nicht nur von Udo Schaeffer)  ableiten:

  • Die Straßenmeisterschaften im Gehen sind sowohl in den langen Strecken als auch über 10 km international sehr attraktiv. Zwei Meisterschaftstage für 10km und für die Langstrecke sind selbstverständlich.
    DLV: In Gremien des DLV wird überlegt, die Deutschen Straßengehmeisterschaften auf einen Tag zu reduzieren und vom Alter abhängige Streckenlängen vorzuschreiben.  Zum Thema Geh-Meisterschaften sollen am 13. Juni am Rande der DM-Bahngehen in Düsseldorf Betroffene und Interessierte um 16:00 Uhr die Gelegenheit erhalten, sich zur zukünftigen Meisterschaftsgestaltung zu äußern. Die Moderation werde ich selbst, Alfred Hermes, übernehmen. Am Rande: Die Ausschreibung finden Sie hier. Auf der Terminseite des DLV fehlt die Eintragung der Wettkampfstätte "Rather Waldstadion, Wilhelm-Unger-Straße 5, 40472 Düsseldorf" [#Karte]

  • Die Deutschen gehören zumindest in Europa zu den Spitzenathleten im Masters-Gehsport.
    DLV: Obwohl die deutsche Gehgemeinde im Vergleich zu anderen Sportarten recht klein ist, hat sie sich seit Jahren etabliert. Der Rückgang der Teilnehmerzahl bei Deutschen Hallenmeisterschaften hat auch etwas mit Terminunsicherheiten und -überschneidungen zu tun.

  • Vor der Zusage von Meisterschaften, das gilt nicht nur für den Gehsport,  sollten neben der Infrastruktur zumindest geprüft werden, ob die sanitären Anlagen zumutbar sind, die Jahreszeit hinsichtlich der Wetterverhältnisse dem Masterssport entgegenkommt, Unterstellmöglichkeiten und Sonnenschutz existieren und die Entfernungen zumutbar sind.
    WMA: Die Ausschreibung für Bewerber der Hallenweltmeisterschaften 2019 steht im Netz. [#WMA Championship Bids]. Sowohl in WMA als auch in EMA stehen Deutsche in führenden Positionen. Es ist zu hoffen, dass sie ihre Autorität zum Wohle und im Sinne der Sportlerinnen und Sportler, und das auch aus deutscher Sicht, nutzen können.