Diskriminierung des Seniorenleistungssports?

11.01.2014 22:07

J. R. beklagt

  • mangelnden Respekt vor Leistungen deutscher Spitzenathleten, vor allem in Niedersachsen (kein Seniorenkader, keine freie medizinische Versorgung, keine angemessenen Trainingszeiten in Leistungszentren der Verbände, keine finanzielle Unterstützung, ...)
  • Ausschreibungen von Hallensportfesten, die auf Grund der Zulassungsvorgaben Senioren ausschließen.

Den Aktivensprechern und dem gesamten Bundesausschusses der Senioren kreidet er Ignoranz und Nichtstun in den angeprangerten Punkten an.

Antwort von Alfred Hermes (Athletensprecher)

  • Als Athletensprecher treten wir nicht nur für sogenannte Spitzesportler ein. Wir sind Sprecher sämlticher Aktiven. Daher legen wir für alle die gleichen Maßstäbe an. Wir zollem jedem Sportler Respekt und werden keine Sonderreglungen für Begabtere fordern. Wir fühlen uns zur Gleichbehandlung verpflichtet.
  • Ausschreibungen ohne Seniorenklassen nehmen meines Erachtens in der Tat zu.  Das ist keine gute Entwicklung. Hier sind die Sportvereine gefordert.

Als Aktivensprecher sind wir vielen Anregungen von Aktiven nachgekommen und haben sie in die Tagesordnung der Sitzung des Bundesausschusses eingebracht. Dabei standen immer das allgemeine Interesse der Athleten im Vordergrund und nicht das private Befinden eines Einzelnen. Ein Beispiel ist die Einhaltung der regulären Disziplinabfoge im Mehrkampf besonders für Ältere.