Afrikameisterschaften 2017- Faszination Elfenbeinküste - I -

06.01.2017 16:00

Elfenbeinküste - Ivory Cost -  Côte d’Ivoire

Ist es nicht ansprechend, das Emblem "Côte d’Ivoire" ? Ein Olympionike von der Elfenbeinküste schenkte das Emblem im Jahr 1968 einer deutschen Hürdenläuferin.
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Möglicherweise reist das Emblem im August aus Anlass der „Africa Masters Athletics Championchips 2017“ (AFMAC 2017, Afrikanische Seniorenmeisterschaften 2017) zu einem Heimatbesuch.

Die Behördensprache in Côte d'Ivoire ist Französisch.
L'emblème "Côte d'Ivoire" de 1968, c'est beau n'est pas? C'etait un cadeau d`un participant de deux Jeux Olympiques (1964 / 1968) à une sportive allemande. Peut-être l'emblème revient à son pays d'origine à l'occasion des AFMAC 2017 en Août 2017.

Zur Ergänzung in Englisch: The emblem "Côte d'Ivoire" from 1968, isn't it nice? It decorated the tricot of a participant in two Summer Olympics from the Ivory Coast. He donatet it to a German female hurdler. Maybe the emblem will visit his home country in August 2017 on the occasion of the AFMAC 2017.

Vor 50 Jahren schmückte das Emblem das Trikot eines jungen Sportlers von der Elfenbeinküste (Westafrika). Erstmalig nahm die Elfenbeinküste 1964 nach dem Erwerb der Souveränität an Olympischen Spielen in Tokio teil. Der Träger des Trikots gehörte zum Kreis dieser Pioniere. Seine zweite Teilnahme an Olympischen Spielen führte ihn nach Mexiko. Der Kugelstoßer und Diskuswerfer gehörte zu den Helden der Leichtathleten in der Elfenbeinküste.

Die Olympiamannschaft der Elfenbeinküste sammelte in den sechziger Jahren auf  Sportfesten und in Trainingscamps rund um die Welt sportliches Wissen, Wettkampferfahrung und internationale Kontakte. Auch Koblenz gehörte zu den Stationen.

An die Begegnung mit den fröhlichen und vor Optimismus sprühenden Athleten aus Afrika im Jahr 1968 erinnert sich die deutsche Junioren-Meisterin im Hürdenlauf von 1964 noch gerne. Vor allem ein Werfer aus dem fernen Afrika habe sie beindruckt mit seiner Aufgeschlossenheit, Intelligenz und einer Harmonie von Kraft, Größe und Bewegungskunst. Ein Trikottausch wäre für beide wohl kaum angebracht gewesen. Sie, 162 Zentimeter groß, er, ein Hüne von fast zwei Metern. Er bot ihr das Emblem auf seinem Trikot als Geschenk an. Fein säuberlich trennte sie mit einer Sicherheitsnadel den aufgenähten Schatz vom schweißdurchtränkten Untergrund. Das Emblem „Côte d’Ivoire“ hat sie bis heute verwahrt, verbunden mit einer Sehnsucht nach diesem Land.

Wer die heute noch im Wettkampfsport aktive Sportlerin ist und welcher Olympiateilnehmer ihr das Emblem schenkte, das erfahren Sie im zweiten Teil.