Athletenforum und Mitteilungsblatt

Wahl der Athleten des Jahres

12.12.2018 17:00

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) ruft zur Wahl der Senioren-Leichtathleten und -athletinnen des Jahres 2018 auf. In einer Online-Abstimmung besteht die Auswahl unter jeweils fünf nominierten Seniorinnen und Senioren. Abgestimmt werden kann bis zum 31. Dezember.

Zur Wahl stehen

  • bei den Männern 
    Norbert Demmel, Klemens Grißmer, Lothar Huchthausen, Wolfgang Ritte und Gerhard Zorn
  • bei den Frauen 
    Annette Funck, Sandra Kramer, Heike Martin, Tatjana Schilling und Eva Trost.

Lesen Sie mehr zum den Nominierten und zum Wahlververfahren bei [# leichtathletk.de]

T.T-Zugabe: Tatsuo-Toki-Trainer-Preis

11.12.2018 17:30

Frank Scheffka, Vorstandsmitglied der "Vereinigung Ehemaliger Leichtathleten e.V." und Betreiber eines Sportmuseums in Delmenhorst, beteiligte sich an der Toki-Recherche. Aus seiner Sammlung stellte er Ue30LA die Kopie einer Urkunde aus dem Jahr 1963 zu Verfügung. Somit umspannt die Urkundensammlung mit Tokis Zeichnungen die Jahre 1963 bis 1970 und geht drei Jahre über T. Tokis Tod hinaus.

Frank Scheffka erinnerte sich an einen Toki-Preis. In seiner "Fahndung" stieß er auf einen Artikel mit der Nennung der ersten fünf Preisträger sowie der Entstehungsgeschichte dieser Verleihung:

Tatsuo Toki - Trainerpreis
Der Wanderpreis wurde am 1. Dezember 1979 von Prof. Dr. Berno Wischmann* gestiftet, als dieser mit dem Hans-Heinrich Sievert-Gedächtnispreis ausgezeichnet wurde. Mit der Ehrung sollten außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der Trainingslehre anerkannt werden. Der Preis zielte auch auf besonders erfolgreiche Trainer der Leichtathletik. Die Auszeichnung erhielten 1980 Prof. Woldemar Gerschler (Freiburg), 1981 Arthur Lambert (Wuppertal), 1982 Fred Kudu (Tallinn/Estland), 1984 Gerd Bode (Mainz), 1989 Bert Sumser (Altmannstein) und später noch Inge Utecht, Ulrich Jonath und Friedel Schirmer.

* Berno Wischmann (1910 - 2001)

  • '# Wiki
    "Als Buchautor, Sportlehrer und Seniorensportler versuchte er stets, insbesondere ältere Menschen für den Sport zu begeistern."

T.T - Schlusskapitel

10.12.2018 09:08

Der 70-jährige Hürdenlaufspezialist Jürgen Hacker aus Berlin stellte Ue30LA die Kopien zweier Urkunden aus dem Jahr 1970 mit Kunst von T. Toki zur Verfügung. Von der zweiten Urkunde präsentiert Ue30LA lediglich die Zeichnung. Jürgen Hacker kann als Senior auch internationale Erfolge vorweisen, wie Silber im 300m-Hürdenlauf M68 bei den WM 2016 in Perth.

Hier endet die Serie zur Kunst im Sport am Beispiel des Japaners Tatsuo Toki (T.T), der in Japan sehr bekannt ist und dessen Werke beispielsweise die Station West des Mizuho-Stadion schmücken (Link s.u.)

Die Spurensuche zur Verbindung von Tatsuo Toki mit dem DLV führte zu Karl Danz (ehemals DLV-Vorsitzender) und Gerd Hornberger (ehemals Delegationsleiter beim DLV), die wie Toki Olympiateilnehmer waren.

An der Informationssuche beteiligten sich eine Reihe von Athletinnen und Athleten, die sich an Urkunden mit Tokis' Bildern erinnerten. Ihnen sei herzlich gedankt.

Ue30LA liegen zur Zeit acht Sportbilder von T. Toki vor. Bei 12 Bildern könnte Ue30LA die Kalenderidee von Gerd Hornberger aufgreifen und jede Zeichnung einem neueren Sportfoto gegenüberstellen.

Weitere Hinweise zu Tokis Bildern aus Japan

 

Tokis Verbindung zum DLV

09.12.2018 18:00

 

Tokis Kunst auf Japanpapier (DIN A4). Vergrößern Sie die Kunstwerke durch Anklicken!

Die Scans der beiden ausdrucksvollen Originalkunstwerke von Tatsuo Toki lassen erahnen, warum sich der ehemalige deutsche Spitzensprinter Gerd Hornberger* bei seiner Begegnung mit T. Toki in Japan von dessen Kunst begeistern ließ. Gerd Hornberger war im Jahr 1954 Delegationschef der deutschen Leichtathletik-Mannschaft bei einer Städtereise und zwei Länderkämpfen in Japan. Ihm kam die Idee, mit einer Auswahl von Tokis Zeichnungen einen Kalender zu gestalten. Kurz nach der Herausgabe war der Kalender bereits vergriffen. Der damalige Vorsitzende des DLV Dr. Max Danz* begleitete die deutsche Leichtathletikmannschaft nach Japan, die im Oktober 1954 zu der vierwöchigen Japanreise startete. Die DLV-Urkunden mit Tokis Zeichnung enthalten seine Unterschrift.


Gerd Hornberger (*1910, †1988 ) war Teilnehmer an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin im 100m-Lauf. Mit der deutschen 4x100m-Staffel erreichte er Bronze. Nach dem Krieg führte Gerd Hornberger über 22 Jahre den Leichtathletik-Verband Pfalz und gehörte dem Beirat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes an. Für seine Verdienste um den Sport im Allgemeinen erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

Dr. Max Danz  (*1908, †2000) - Olympiateilnehmer , ehemaliger Präsident des Deutschen-Leichtathletik-Verbandes und internationaler Sportfunktionär. 
Max Danz war wie G. Hornberger und T. Toki Olympiateilnehmer: Toki 1928, Danz 1932 und Hornberger 1936. M. Danz nahm als 800m-Läufer an den Olympischen Sommerspielen 1932 in Los Angeles teil. Nach 1945 beteiligte sich der promovierte Internist an der Gründung des hessischen und des Deutschen Leichtathletikverbands (DLV). Bei der Gründungsversammlung des DLV am 12. November 1949 wählte man den Kasseler zum Vorsitzenden. Dieses Amt führte Dr. Max Danz über zwei Jahrzehnte. Im Jahr 1970 stellte er sich nicht mehr zur Wahl und wurde zum Ehrenpräsident ernannt. Im Nationalen Olympischen Komitee (NOK) diente er bis 1977 als Vizepräsident. Bis 1981 gehörte er dem IAAF-Präsidium an und wurde bei seiner Verabschiedung zum Ehren-Vizepräsidenten ernannt.

Quellen

 

T.T- Guido Müller erinnert sich

08.12.2018 19:00


Siebenkämpferin in Ratingen 2017
Foto AH.

Guido Müller (M80, TSV Vaterstetten) nahm an der Spurensuche zu T.T teil. Der überaus erfolgreiche Seniorensportler Guido Müller erinnert sich an den in den Sechzigerjahren sehr bekannten japanischen Künstler T. Toki (Tatsuo Toki). Er selbst besitzt ein Exemplar von Tokis Zeichnungen, das er als 25-Jähriger 1964 bei der Siegerehrung für den 3. Platz im 400m-Hürdenlauf bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin erhielt. Eine Kopie der Zeichnung überließ er Ue30LA zur Veröffentlichung (Bild links). Guido Müller* nannte Frank Scheffka* (Vorstandsmitglied der Vereinigung ehemaliger Leichtathleten, VEL) als Ansprechpartner hinsichtlich der Verbindungen zwischen dem DLV und Toki. Ue30LA hat bereits Kontakt aufgenommen. Die Spurensuche geht weiter!

* Guido Müller hält zur Zeit die 400m-Europarekorde (outdoor) von M60 bis M75 und über 80m-Hürden M75. Die 400m-ER in M70 und M75 sind gleichzeitig Weltrekorde. Weltrekorde im 300m-Hürdenlauf gehen von M55 bis M75 auf sein Konto. Hinzu kommt eine Fülle von Hallenrekorden.

* Frank Scheffka ist Beisitzer im Vorstand der "Vereinigung Ehemaliger Leichtathleten e.V." (VEL) [# WEB-Seite]
Die 1946 gegründete Vereinigung (damals VAL) verfolgt das Ziel, dass ehemalige Deutsche Meister und international repräsentativ gewesene Athleten ihre Erfahrungen und ihr Wissen fördernd einbringen.
Frank Scheffka hat in seinem Haus in Delmenhorst ein eigenes Sportmuseum eingerichtet. In einem Artikel in der Osnarbrücker Zeitung "Ausstellung von Frank Scheffka: Alle Olympia-Maskottchen in Delmenhorster Schaufenster" berichtete Lars Pingel, dass Frank Scheffka über Jahrzehnte eine umfangreiche private Sammlung über die Geschichte des Sports zusammengetragen hat [# Neue OZ, 13.8.2016]

Japanischer Künstler und Zehnkämpfer Tatsuo Toki (T.T)

07.12.2018 18:00

Urkunden geschmückt mit Kopien von Tuschpinselzeichnungen des Künstlers T.T

T. T gelang es, mit wenigen Pinselstrichen eine Sportart zu charakterisieren. Das Foto der Läuferin mag verdeutlichen, wie genial und mit welch gutem Auge der Künstler seine Tuschpinselzeichnung mit minimalen Strichen gestaltet hat. Das Bild stammt von einer Urkunde des Leichtathletikverbandes Mittelrhein aus dem Jahr 1966.

Die beiden Urkunden stammen von Deutschen Meisterschaften der Jahre 1967 und 1968. Sämtliche Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern. Jemand muss den damaligen DLV-Präsidenten Dr. Max Danz für die Skizzen von T.T begeistert haben, die in fast kalligraphischer Malweise Bewegungsmomente darstellen. Näheres folgt in einer Fortsetzung des Artikels über T.T.

T. T steht für Tatsuo Toki  (斎 辰雄).  T. Toki  (31 März 1904 – 26 Oktober 1967) war ein japanischer Athlet und Künstler. Er nahm als Zehnkämpfer an den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam teil und erreichte den 12. Platz. Seine höchste Punktzahl erkämpfte er sich damals im Weitsprung mit der Sprungweite 6,90 Meter.

Der Beitrag wird mit weiteren Informationen zu T. Toki und zur bildkünstlerischen Darstellung des Sports fortgesetzt..

T.T - Kunst auf Urkunden vor einem halben Jahrhundert

06.12.2018 11:30

T.T ?

Die Deutschen Hallenmeisterschaften des Jahres 1968 fanden in Stuttgart am 2. März statt. Es war das Jahr der Olympischen Spiele in Mexiko, die kürzlich 50-jähriges Jubiläum feierten. Aus diesem Anlass füllten Schlagzeilen zu Höchstleistungen im hochgelegenen Mexiko-Stadt die Medien. Dazu zählten die Zeitungshistoriker den 8.90m-Supersprung von Bob Beamon (USA), den sogenannten Dick Fosbury Hochsprung-Flop oder das sagenhafte 50km-Gehen von Christoph Höhne mit einem Vorsprung von rund 10 Minuten.

Damals und bereits Jahre vor 1968 zierte Kunst mit den Initialen "T.T" die Urkunden zu gewissen Bezirksmeisterschaften und zu Deutschen Meisterschaften. Wer war T.T? Ue30LA geht auf Spurensuche mit dem Anspruch, demnächst das Geheimnis zu lüften.

 

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