Hallenmeeting mit Hallenkugeln in Zürich

09.01.2018 14:00


Grafik von Alfred Hermes (nach WMA Regeln Anhang 3)

Am Samstag, 13. Januar 2018, findet das 10. LCZ-Hallenmeeting im Lauftunnel Stadion Letzigrund in Zürich statt [# Info]

Im Wettkampfangebot stehen 60m, 60mH, Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen.

Zum Kugelstoßen heißt es: "Es wird mit Hallenkugeln gestossen."

Stoßkugel für die Halle sind zum Schutz des Bodens mit Kunststoff ummantelt. Als Richtwerte für die Kugelgewichte gelten in den Hauptklassen bei den Männern  7,257 kg und bei den Frauen 4 kg. In den Seniorenklassen sind je nach Altersklasse unterschiedliche Durchmesser und Gewichte für die Stoßkugeln vorgeschrieben. Die Grafik setzt von WMA anerkannte Kugelgewichte und -durchnesser (ohne die erlaubten Toleranzen) in den Zusammenhang zu Altersklassen.  [#Quelle WMA , Appendix A 3].

Leider liefern die technischen Angaben für die erlaubten Kugelmaße in den veröffentlichten Regelwerken von WMA, EMA und DLV teils unterschiedliche Angaben, vor allem bezüglich der Maximalgröße des Durchmessers.

Speziell auf Hallenkugeln geht die IAAF-Regel 222 ein. Sie erlaubt für diese speziellen Kugeln meist größere Durchmesser als die bei WMA veröffentlicheten 130 mm und 110 mm, je nach Männer- oder Frauenwettbewerb. Bei Deutschen Hallen-Seniorenmeisterschaften werden keine speziellen Hallenkugeln verwendet, da im Aufschlagbereich Matten liegen.

Die verschiedenen Gewichte erschweren eine mathematische Berechnung der Vergleichbarkeit von Wurfweiten über Altersklassen hinaus. Für eine sichere Aussage (bzw. Hypothese mit hoher Sicherheitwahrscheinlichkeit) zum Altersklassenfaktor fehlen womöglich genügend repräsentativ erfasste Daten in den hohen Altersklassen. Beispielsweise soll mit Hilfe des Altersklassenfaktors umgerechnet werden können, welche Wurfweite eines 80-Jährigen mit der 3 kg-Kugel der eines 25-Jährigen mit der 7,26-kg-Kugel entspricht.